
Behandlungen

Plastische Chirurgie
Die plastische Gesichtschirurgie beschäftigt sich mit der Verbesserung oder Wiederherstellung von Form und Funktion des Gesichts. Sie umfasst sowohl ästhetische Eingriffe – die das äußere Erscheinungsbild harmonisieren sollen – als auch rekonstruktive Operationen, etwa nach Unfällen oder Erkrankungen.
Zu den weltweit häufigsten Eingriffen gehören Nasenkorrekturen, Augenlidstraffungen, Facelifts sowie Kinn- und Wangenkorrekturen. Moderne Operationstechniken, präzise Planung und minimalinvasive Methoden haben dazu geführt, dass viele dieser Eingriffe heute relativ sicher sind und schnelle Heilungszeiten ermöglichen. Dennoch handelt es sich um medizinische Operationen, die immer von erfahrenen Fachärzten durchgeführt werden sollten.
Die Rhinoplastik, also die Nasenkorrektur, ist weltweit eine der häufigsten Operationen der plastischen Gesichtschirurgie. Sie dient dazu, die Form der Nase zu verändern oder funktionelle Probleme wie eine verkrümmte Nasenscheidewand zu korrigieren. Der Eingriff dauert in der Regel zwischen zwei und vier Stunden und wird meist unter Vollnarkose durchgeführt. Patienten bleiben häufig eine Nacht in der Klinik, manchmal kann die Operation auch ambulant erfolgen. Nach der Operation tragen viele Patienten etwa eine Woche eine Nasenschiene, um die neue Form zu stabilisieren. Die Narben sind in den meisten Fällen kaum sichtbar, da sie häufig im Inneren der Nase oder sehr unauffällig an der Nasenbasis liegen.
Die Augenlidstraffung gehört zu den am häufigsten durchgeführten ästhetischen Eingriffen im Gesicht. Sie wird eingesetzt, um überschüssige Haut oder Fettpolster an Ober- oder Unterlidern zu entfernen, die oft zu einem müden oder erschöpften Aussehen führen. Die Operation dauert meist 45 bis 90 Minuten und erfolgt häufig ambulant. Viele Patienten können noch am selben Tag nach Hause gehen. Schwellungen und Blutergüsse verschwinden normalerweise innerhalb von ein bis zwei Wochen, so dass man relativ schnell wieder gesellschaftsfähig ist. Die Schnittführung erfolgt entlang der natürlichen Lidfalten, wodurch die späteren Narben kaum sichtbar sind.
Das Facelift ist eine Operation zur Straffung der Gesichtshaut und der darunterliegenden Gewebestrukturen. Ziel ist es, Alterserscheinungen wie erschlaffte Haut, tiefe Falten oder abgesunkene Wangenpartien zu reduzieren. Ein Facelift dauert normalerweise zwei bis fünf Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Patienten bleiben meist ein bis zwei Tage im Krankenhaus, um die erste Heilungsphase zu überwachen. Schwellungen und Blutergüsse können etwa zwei bis drei Wochen sichtbar sein. Danach sind viele Patienten wieder gesellschaftsfähig. Die Narben werden normalerweise im Haaransatz oder hinter den Ohren platziert, sodass sie später kaum auffallen.